Radiologie & Nuklearmedizin

Kernige Therapie

Die Bereiche „Nuklear" und „Medizin" zu kombinieren, ist nur scheinbar paradox. Im Winghofer Medicum wenden wir Nuklearmedizin in einer schonenden, äußerst effektiven Variante der Rheuma-Therapie an. Das Verfahren heisst Radiosynoviorthese (RSO). Dabei werden schwach radioaktive Substanzen in die betroffenen Gelenke injeziert. Dort wirken sie mit höchster Präzision: Ihre Strahlung reicht nur xy Millimeter weit, so dass kein gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Radioaktivität verändert die Gelenkinnenhaut, so dass Entzündungen und Schmerzen in den meisten Fällen dauerhaft zurückgehen. 

Die RSO ist angebracht bei Arthritis (Entzündung) und Arthrose (Verschleiß) von Gelenken. Vorab diagnonstizieren wir exakt, ob und wo genau die Behandlung sinnvoll ist. Sie erfolgt ambulant. Nach der Injektion ist die Schonung der Gelenke sinnvoll, sie sollten etwa 2-3 Tage ruhig gestellt und gekühlt werden. 

Im Allgemeinen können Patienten schon eine Woche nach der Behandlung mit Bewegungstherapie beginnen, um die Gelenke wieder beweglich zu machen. Wenn nach zwei bis vier Monaten keine Beschwerden mehr spürbar sind, ist keine weitere Behandlung nötig. Anderenfalls kann die Behandlung frühestens nach einem halben Jahr wiederholt werden. 

Je früher im Krankheitsverlauf die Behandlung eingesetzt wird, desto nachhaltiger ist die Wirkung. Aber auch im fortgeschrittenen Krankheitsstadium zeigt die RSO sehr gute Erfolge und ist oft eine schonende Alternative zur Gelenkoperation. 

Neben der RSO bietet unsere Radiologische Abteilung Diagnose-Verfahren wie Röntgen, Sonographie und Szintigraphie. Diese Verfahren stehen in Absprache mit den anderen Fachabteilungen des Hauses allen Patienten zur Verfügung.

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